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Otto Herbert Hajek

Biografie Otto Herbert Hajek

Bildhauer Otto Herbert Hajek Die herausragende Bedeutung von Otto Herbert Hajek liegt in seiner kreativen Auseinandersetzung mit der Architektur und dem Stadtraum sowie der Rolle des Künstlers in unserer Zeit.

Die Galerie Duo stellte 1999 - und zeitgleich mit der Bundeskunsthalle 2000 - in ihren Räumen Arbeiten von Otto Herbert Hajek vor.
In diesem Jahr zeigen wir von Otto Herbert Hajek viele Arbeiten aus seinen letzten Jahren und Monaten, die bis heute der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
Weitere Infos: Otto Herbert Hajek bei Wikipedia

Biografische Angaben zum Bildhauer Otto Herbert Hajek

1927 Am 27. Juni in Kaltenbach, Böhmen geboren
1947 Abitur in Erlangen
1947-1954 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart
1948 Mitglied der Künstlergilde Esslingen e.V.
1951 Erste Einzelausstellung im "Jungen Theater", Stuttgart, überwiegend mit Holzarbeiten
1952 Kunstpreis der Jugend des Landes Baden-Württemberg. Studienaufenthalt in Frankreich
1954 Arbeiten für die Aureliuskirche in Hirsau
1955 Auseinandersetzung mit dem Problem der "durchbrochenen Fläche" als Ausgangspunkt weiterer Arbeiten.
Relief für die Stuttgarter Liederhalle
1955-1956 Entstehung der Plastiken "räumliche Konstruktionen"
1957 Entwicklung der "Raumknoten". Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
1958 Deutscher Beitrag bei der XXIX. Biennale in Venedig
1959 Die künstlerische Arbeit und die theoretischen Überlegungen zielen auf die Integration von Kunst und öffentlichem Raum.
Raumplastik am Hörsaalgebäude der Universität Freiburg. Beteiligung an der "Documenta II" in Kassel
1960-1963 Kreuzweg für die Kirche Maria Regina Martyrum in Berlin- Plötzensee
1964 Beteiligung an der "Documenta III" in Kassel
1965-1970 Verbindung von Kunst im Raum und Architektur beim Studentenhaus der Universität Saarbrücken
1972-1979 Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes
1973-1977 Gestaltung einer Stadtikonographie in Adelaide
1975-1989 Zahlreiche Ausstellungen und Vortragsreisen zu den Themen "Kunst, Landschaft, Architektur".
"Das bildnerische Denken im öffentlichen Raum" und "Lebensraum Stadt und Kunst" in Jugoslawien, Ungarn, Zypern, Indonesien, Thailand, Indien, Portugal, Spanien, der Türkei, der Sowjetunion, Italien, Chile, Kolumbien, Indonesien, Australien, Malaysia und Singapur, u. a. br> in Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten, Universitäten und Kunsthochschulen
1978 Verleihung des Professorentitels durch das Land Baden-Württemberg und
Ehrenpromotion durch die Katholisch-theologische Fakultät der Universität Tübingen
1979 Dozent an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg
1979-1983 Raumartikulation im Mineralheilbad Leuze in Stuttgart
1980-1992 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
Leiter einer Bildhauerklasse a. d. Akademie Karlsruhe
Umfassende Ausstellungen: Berlin, Den Haag, Adelaide, Rom, Florenz, Nürnberg, Prag, Moskau
1982 Verleihung des Verdienstkreuzes I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1983-1987 Studienreisen der Bildhauerklasse Otto Herbert Hajek der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe nach Indien, in die Tschechoslowakei und die Deutsche Demokratische Republik sowie nach Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien
1987 Ehrenmitglied des Deutschen Künstlerbundes. Verleihung "Adalbert-Stifter-Medaille".
Verleihung des Lovis-Corinth Preises der Künstlergilde Esslingen e.V.
1988 Film für das ZDF: Stuttgart- Lebensraum, Stadt und Kunst.
Ehrensenator der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
Berufung als Mitglied in den deutsch-französischen Kulturkreis
1990 Großer Sudetendeutscher Kulturpreis; Begründer des Stipendiums "Künstlerwege e.V.''
1993 Ehrenpromotion durch die Pädagogische Fakultät der Westböhmischen Universität Pilsen
1994 Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Aufnahme in die Professorenkollegien der Akademie der Bildenden Künste in Bratislava und der Surikov- Kunsthochschule in Moskau
1995 Aufnahme der Skulptur "Wallungen" - in die Vatikanischen Museen
1996 Ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg
1998 Bürgermedaille der Landeshauptstadt Stuttgart.
Verleihung des Frank Kafka Kunstpreises des europäischen Zirkels "Franz Kafka" Prag.
Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
2000 Retrospektive Bundeskunsthalle, Bonn
2005 Otto Herbert Hajek stirbt in Stuttgart

 


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